Produkte für PKW / Van / 4x4

New content item

Service-Qualität mit Tradition

Interviewserie: Service-Qualität mit Tradition

Start
Conti-LKW-003
 

In der Porträt-Serie «Service-Qualität mit Tradition» stellt die Continental Suisse SA Menschen aus unterschiedlichen Servicebereichen vor.

agim_komani_001

Agim Komani, Teamlead Lager

Er kam, um zu bleiben. Agim Komani, 45, arbeitet seit 19 Jahren bei der Continental Suisse SA. Als Teamlead Lager ist er Dreh- und Angelpunkt einer zentralen Abteilung, die es in dieser Form nicht allzu häufig gibt – weder bei Continental in anderen Märkten noch beim Wettbewerb. Ein entscheidender Vorteil für den Service dank kurzer Lieferwege und entsprechender Lieferzeiten. Und die Leitung für den ambitionierten Agim eine willkommene Herausforderung.

Ein schelmisches Grinsen, gefolgt von einem ausgiebigen, freundlichen Lachen. Das Erfolgsrezept von Agim Komani, dem Leiter von zwei Teams mit je 6 Personen im Lager der Continental Suisse SA, lautet: «Schaffen mit Freude, so kannst du alles erreichen.» Was macht die Freude an der Arbeit für ihn aus? Zum einen das Team, das Arbeitsklima. Respekt und Verständnis sind für Agim die Basis für eine gute Zusammenarbeit. Vor allem, weil sein Team aus Menschen mit sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammengesetzt ist. Agim selbst ist vor mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Kosovo in die Schweiz gekommen. Damals war der gelernte Hochbauzeichner auf der Suche nach einer sicheren Anstellung – und hat sie schliesslich bei Continental gefunden. Für die eigene Zufriedenheit sorgt bei Agim zum anderen ein ordentlich verrichtetes Tagwerk. Wer etwas leistet und das Ergebnis mit gutem Gewissen betrachten kann, schläft ruhig und gelassen. Und diese Ruhe, die er privat gerne in der Gartenarbeit, beim Gassigehen mit Hund Snoopy oder Ausflügen mit der Familie geniesst, bringt er am nächsten Tag wieder mit ins Lager.  

agim_komani_002

Alle Hebel in Bewegung

Seine Rolle versteht der Teamleiter als eine mehr aktive als passive. Er ist eigentlich überall mit dabei, steuert, packt auch selbst mit an. Die Art, wie er das Lagerteam im Griff hat, vermittelt eine Leichtigkeit – und das, obwohl der Job sehr wohl körperlich und mental anstrengend sein kann. Neben der guten Organisation beweist Agim jeden Tag auch Empathie und Fingerspitzengfühl für sein unmittelbares Umfeld. Er kennt die Bedürfnisse seiner Kollegen, weiss, wann er anfeuern und motivieren oder mal eine Extra-Verschnaufpause verordnen muss. Dass er so ein gutes Händchen für den Job hat, scheint ihm selbst gar nicht so deutlich bewusst zu sein, er bleibt bescheiden. Als Vorbild auftreten ist ihm wichtig, sagt der 45-jährige Familienvater.

Damit sein Team gleich durchstarten kann, ist er deshalb auch jeden Morgen um sieben Uhr – eine halbe Stunde früher als alle anderen Logistiker – im Lager und bereitet alles vor. Das heisst unter anderem Aufträge sichten oder Verzollen der Produkte für Anlieferungen aus dem Ausland, z. B. aus Deutschland, Frankreich und Portugal. Sobald die Teammitglieder versammelt sind, teilen sie sich in drei Gruppen auf und übernehmen jeweils unterschiedliche Aufgaben beim Kommissionieren, Ausladen und Beladen der Fahrzeuge, beim Staplerfahren oder beim Bereitstellen der Produkte für Selbstabholer.

Mit voller Motivation macht sich die Mannschaft im Lager der Continental Suisse SA also an die Arbeit – und an die Pneus. Bei einer Tagestour mit dem Stapler, ausgehend von acht Stunden, fährt der Chauffeur in etwa die Strecke von Zürich nach Basel hin und wieder zurück. «Es kann schon mal vorkommen, dass ein Teammitglied den gesamten Tag auf dem Stapler sitzt», erklärt Agim. Bei ihm selbst beläuft es sich im Schnitt auf eine Stunde. Während der Stapler surrt und flitzt, tragen die Teamkollegen die losen Pneus von A nach B – und zwar eine Menge. In Tierbildern gesprochen: Das Gewicht einer Herde von rund 200 ausgewachsenen Schweizer Kühen treiben die beiden Lagerteams täglich vor sich her.

Conti-LKW-021

René Wyss, Strassentransportfachmann

Immer auf Achse. René Wyss ist Strassentransportfachmann und fährt bei seiner Arbeit für Continental seit April 2019 Pneus zu den Kunden.

Aktiv sein, planen und mitdenken – Hauptsache in Bewegung bleiben. Darauf kommt es bei der Arbeit und auch im Privatleben an, davon ist René Wyss überzeugt. Seit April 2019 fährt er für die Continental Suisse SA zu den Kunden.

Täglich um vier Uhr in der Früh klingelt sein Wecker. René Wyss, 28 Jahre alt, gross und sportlich, mit dunklen Haaren und blauen Augen, entspricht er so gar nicht dem Klischee eines Lkw-Chauffeurs, der den ganzen Tag hinter dem Lenkrad sitzt. Bei einem Kaffee plant er seine Tagesroute. «Gute Planung ist das A und O», betont Wyss.

«Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit werden bei uns grossgeschrieben.» Bei der Auswahl der besten Route hilft übrigens nicht nur das Navigationssystem. Vor allem die alteingesessenen Kollegen kennen sich auf den Schweizer Strassen aus. Manche sind seit Jahrzehnten für Continental unterwegs. Sie teilen liebend gerne ihre Routen- und Einkehr-Geheimtipps. «Das weiss ich sehr zu schätzen. Mir gefällt das angenehme Klima, alle sind hilfsbereit und kollegial.»

 

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit werden bei uns grossgeschrieben.

René Wyss
Conti-LKW-016

Service ganz persönlich

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, macht er sich auf den Weg. Zwischen 100 und 400 Kilometer Strecke legt der Strassentransportfachmann am Tag zurück. Das macht ihm nichts aus, er liebt das Fahren und die bergige Landschaft. Lkw fährt er sogar lieber als Pkw: mehr Power, bessere Aussicht. «Jeder Chauffeur entwickelt bei der vielen Fahrerei eine ganz persönliche Beziehung zum Fahrzeug», weiss der Chauffeur. Über einen Spitznamen für seinen brummenden Gefährten denkt er zwar noch nach, dafür hat er aber eigene Vorhänge angebracht und den Innenraum mit Glücksbringern der Familie dekoriert.

Auch die Kundenbeziehung ist normalerweise eng und persönlich. «In Zeiten von Corona reduzieren wir den Kontakt natürlich etwas», erklärt Wyss. «Das beeinträchtigt die Nähe im wahrsten Sinne des Wortes. Aber guter Service funktioniert mit gesundem Menschenverstand auch während der Pandemie.» Service bedeutet für ihn, bei Fragen bereitzustehen und zu helfen. Ein freundlicher Umgang ist ebenfalls wichtig. Aber das fällt Wyss nicht schwer. «In meinem Wortschatz gibt es das Wort ‘nein’ nicht», sagt er und lacht.

Sobald der letzte Pneu ausgeliefert ist, macht sich René Wyss auf den Rückweg. Spätestens um 18 Uhr endet sein Arbeitstag. «So ein geregelter Alltag ist gerade in meinem Beruf nicht selbstverständlich», so der Lkw-Fahrer.

Conti-LKW-034

Immer unterwegs

Auch privat lebt Wyss die gleichen Werte wie bei der Arbeit. «Helfen ist für mich eine Selbstverständlichkeit», sagt er. Ein gutes Beispiel dafür ist sein Engagement bei der Feuerwehr. Das gehört für ihn einfach dazu. Dasselbe gilt für die landwirtschaftliche Arbeit. Seit dem Kindesalter hilft er in freien Stunden bei seiner Familie auf dem Bauernhof aus. Wyss freut sich über die Arbeit an der frischen Luft genauso, wie er auch beim Lkw-Fahren die Landschaft geniesst.

Ein typischer Schweizer. Er fährt gerne Velo, ist Mitglied im Turnverein Welschenrohr und bei den Militärschützen Gänsbrunnen. «Wie ich meine Aktivitäten unter einen Hut bekomme? Na, mit guter Planung natürlich! Und ehrlich gesagt: Ich kann nicht stillstehen, bin immer aktiv. Ich mag auch Ferien eigentlich nicht», erzählt René Wyss und lacht erneut.


Social Media