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Fahren bei Nebel

Fahren bei Nebel

So fahren Sie sicher bei Nebel

Kurze Fakten: Tipps für sicheres Fahren bei Nebel

  • Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und vergrößern Sie den Abstand zu Ihrem Vordermann, um sich selbst mehr Reaktionszeit zu geben. 
  • Fahren Sie mit Nebelleuchten oder Abblendlicht, aber nicht mit Fernlicht. 
  • Achten Sie sorgfältig auf Ihre Umgebung und vermeiden Sie Ablenkung im Fahrzeug. 
  • Nebel kann sich ohne Vorwarnung verdichten. Wenn die Sicht zu schlecht wird, fahren Sie an den Straßenrand und parken Sie. 

Durch Nebel verändern sich die Fahrbedingungen. Die Sicht ist beeinträchtigt, sodass Sie potenzielle Gefahren erst später erblicken. Außerdem ist es bei Nebel schwieriger, den Abstand einzuschätzen. Autofahrer schätzen die eigene Geschwindigkeit falsch ein und können nicht auf den ersten Blick erkennen, ob das Fahrzeug vor ihnen in Bewegung ist oder nicht. 

Nebel ist eine Art Wolke über dem Erdboden. Er tritt vor allem in der Nähe von einem See oder an der Küste und in der Regel morgens bzw. abends auf. Doch er kann auch zu anderen Zeiten oder an anderen Orten vorkommen. Informieren Sie sich daher stets über die regionale Wetterlage vor Antritt Ihrer Fahrt.

Wenn es geht, sollten Sie es vermeiden, bei Nebel zu fahren. Fragen Sie sich, ob es wirklich notwendig ist, die Fahrt anzutreten. Durch den Nebel und die angepasste Fahrweise wird sich auch Ihre Fahrtzeit verlängern. Lässt sich Ihre Fahrt nicht verschieben, ziehen Sie unsere nützlichen Tipps zurate, damit Sie sicher an Ihrem Ziel ankommen. 

Fahren Sie langsam und seien Sie geduldig

  • Bei Nebel sind die Sichtverhältnisse erheblich eingeschränkt. Was sich vor Ihnen befindet, sehen Sie möglicherweise erst, wenn es zu spät ist. Fahren Sie langsam und halten Sie einen größeren Abstand zum Fahrzeug vor Ihnen, damit Sie im Notfall mehr Zeit zum Reagieren haben. Fahren Sie keinesfalls dicht an anderen Fahrzeugen, auch wenn Sie das Gefühl haben, dann besser sehen zu können.
  • Schalten Sie den Tempomaten aus und seien Sie jederzeit bereit, zu bremsen.
  • Behalten Sie die Geschwindigkeitsanzeige stets im Auge. Denn ohne den Bezug zur Umgebung geht auch das Gefühl für die Geschwindigkeit verloren. Viele Autofahrer neigen dann zum Beschleunigen. Verlassen Sie sich also nicht nur auf Ihr Gefühl, sondern prüfen Sie Ihr Tempo mit einem Blick auf den Tacho. 
  • Bei Nebel ist Geduld das Allerwichtigste. Bremsen Sie sanft, damit andere Fahrer mehr Zeit haben, um entsprechend zu reagieren. Setzen Sie frühzeitig den Blinker, damit die anderen Verkehrsteilnehmer sich rechtzeitig auf die Änderung Ihrer Fahrtrichtung einstellen können. Vermeiden Sie es, andere Fahrzeuge zu überholen, da Ihre Sicht eingeschränkt ist.

Lassen Sie bei Nebel das Auto stehen oder halten Sie an

  • Nebel kann sich ohne Vorankündigung verdichten. Ist Ihre Sicht derart eingeschränkt, dass Sie nichts mehr sehen, sollten Sie anhalten. Suchen Sie nach einem Parkplatz oder einer Einfahrt, wo Sie anhalten können. Andernfalls halten Sie ganz außen am Straßenrand an mit einem angemessenen Abstand zur Fahrbahn.
  • Lassen Sie die Warnleuchte eingeschaltet, aber schalten Sie das Abblendlicht aus. Auf diese Weise können andere Verkehrsteilnehmer Sie gut sehen und wissen, dass Ihr Fahrzeug geparkt ist.
  • Bei gefährlichen Witterungsverhältnissen zu fahren, ist niemals eine gute Idee. Fahren Sie erst weiter, wenn sich die Sichtverhältnisse gebessert haben. Warten Sie so lange unter einem geschützten Unterstand in der Umgebung Ihres Fahrzeugs. Müssen Sie in Ihrem Fahrzeug bleiben, lassen Sie den Sicherheitsgurt umgelegt.

Nebelleuchten oder Abblendlicht – keinesfalls Fernlicht

  • Schalten Sie die Nebelschlussleuchte ein, damit die Fahrer hinter Ihnen Sie besser sehen können. Bei dichtem Nebel können Sie außerdem die Warnleuchte oder Blinker einschalten.
  • Ist Ihr Wagen mit Nebel- oder Tagfahrleuchten ausgestattet, schalten Sie diese ein. Nebelscheinwerfer haben eine besondere Position und Lichtfarbe, sodass andere Autofahrer nicht geblendet werden.
  • Fahren Sie ausschließlich mit Abblendlicht, keinesfalls mit Fernlicht. Denn die feinen Wassertropfen im Nebel reflektieren das Fernlicht und blenden den Fahrer. 

Seien Sie wachsam

  • Das Fahren bei Nebel erfordert Wachsamkeit. Achten Sie stets auf Ihre Umgebung und lassen Sie sich nicht ablenken. Also schalten Sie das Radio ab und bitten Sie Ihre Mitfahrer um einen Moment Ruhe. Halten Sie Ausschau nach möglichen Gefahrenquellen.
  • Bei Nebel ist es gar nicht so leicht, die Spur zu halten. Behalten Sie die Straßenmarkierungen daher stets im Auge und halten Sie sich rechts. Wechseln Sie keinesfalls die Spur und überholen Sie nicht. Achten Sie auf Ihren Gegenverkehr.
  • Öffnen Sie außerdem die Fenster, damit Sie besser hören können, was um Sie herum geschieht.
  • Stellen Sie sich darauf ein, abrupt zu bremsen. Andere Fahrzeuge, Passanten oder Fahrräder können wie aus dem Nichts vor Ihnen auftauchen. Wildtiere fühlen sich im Nebel zudem sicherer und können auf die Straße laufen.
  • Bei Nebel sammelt sich Feuchtigkeit auf der Windschutzscheibe und den Fenstern an. Sorgen Sie mit den Scheibenwischern und der Heck- und Frontscheibenheizung dafür, dass Sie freie Sicht haben. Ändern Sie gegebenenfalls die Einstellungen, wenn sich die Witterungsverhältnisse verschlechtern

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